FLEDERMÄUSE

Fledermäuse können Schlagopfer von Windkraftanlagen werden.

 

Da Fledermäuse aber tageszeitabhängig, saisonal und mit zunehmender Windgeschwindigkeit weniger häufig unterwegs sind, kann das Betriebskonzept eines Windparks häufig auf das allfällige Vorhandensein von Fledermauspopulationen eingestellt werden.

 

Der Windpark Lindenberg erhebt dazu derzeit das Vorhandensein von Fledermäusen über sogenannte Horchboxen (Bild). Diese zeichnen die Laute der Tiere auf. Danach kann ein Experte die Laute den zugehörigen Arten zuordnen. Um klare Vorstellungen über die Fledermauspopulation zu haben, werden die Daten nicht nur am Boden, sondern auch in der Höhe erhoben. Im Projektgebiet des Windparks Lindenberg befindet sich die höchste Messung nahe der Spitze des Windmessmastes auf 90 m. Zudem werden Bodenmessungen erhoben. So wird es später möglich sein die Vorgänge am Boden mit den Vorgängen in der Höhe zu vergleichen.

Vorgängig zu den laufenden Fledermauserhebungen im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung, erfolgte eine Einschätzung des Projektes durch einen Experten des kantonalen Fledermausschutzes aufgrund von Archivdaten. Diese Einschätzung ergab, dass auf dem Lindenberg ein Windpark aus Sicht des Fledermausschutzes  möglich ist. Im Rahmen des Umweltverträglichkeitsprüfung und des Interessengruppenprozesses werden die Resultate besprochen und die Möglichkeiten eines Betriebskonzeptes ermittelt.

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