INTERESSENGRUPPENPROZESS

Was ist ein Interessengruppenprozess und wie funktioniert er?

 

Der Interessensgruppenprozess hat zum Ziel, einen Dialog mit

allen Interessengruppen des Projekts zu führen. Dazu gehören u.a. Anwohner, Regionale Verbände und Vereine,  Behördenvertreter, Naturschutzorganisationen.  Fragen und Anliegen sollen frühzeitig aufgenommen und gemeinsam im Dialog bearbeitet werden. Die daraus entstehenden Diskussionsergebnisse werden in die Projektentwicklung eingespiesen und Informationen aus der Projektentwicklung fliessen wiederum in die Diskussion ein.

 

Der Interessensgruppenprozess beeinflusst den zeitlichen Ablauf des Projekts. Die Fragen und Anregungen aus der Begleitgruppe müssen in die Projektierung des Projekts, u.a. Standortwahl und die Umweltverträglichkeitsprüfung, einfliessen können. Andererseits bilden die Resultate aus der Projektierung die Grundlage für die Arbeit der Begleitgruppe. Darauf basierend kann eine Informationsgrundlage geschaffen werden, welche allen Interessierten die Vor- und Nachteile eines Windprojekts auf dem Lindenberg transparent aufzeigt. Diese Informationsgrundlage, der Stand des Projektprozesses und die Diskussionsergebnisse werden ausserdem öffentlich kommuniziert, u.a. auf dieser Webseite unter dem Menüpunkt „Mitwirken“.

 

Der Interessengruppenprozess wird extern begleitet.

Welche Mitwirkung hat bisher stattgefunden?

In einer ersten Phase wurden die unterschiedlichen Interessengruppen in Interviews befragt, um die verschiedenen Bedürfnisse im Zusammenhang mit einem möglichen Windprojekt auf dem Lindenberg zu klären und erste Erkenntnisse für das weitere Vorgehen im Interessengruppenprozess zu gewinnen. Dies geschah im Verlauf des Sommers und Herbst 2017. Die Resultate aus diesen Gesprächen sowie ein Vorschlag, wie der Interessengruppenprozess geführt werden soll, wurden an der öffentlichen Informationsveranstaltung vom 24.01.2018 dargestellt.

Ab dem 08.03.2018 fanden verschiedene Begleitgruppensitzungen statt. Weitere Informationen zum Inhalt dieser Sitzungen finden Sie im gelben Kasten auf dieser Seite.

 

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Ergebnisse Begleitgruppensitzungen

Untenstehend finden Sie Sitzungsunterlagen und Protokolle der einzelnen Begleitgruppensitzungen zum Download.

Ausstellungen zum Planungsstand Ende 2019

An den Abenden des 26. und 27. November in Beinwil (Freiamt) sowie am 9. und 11. Dezember 2019 in Hitzkirch fanden vier Ausstellungen der Windpark Lindenberg AG statt. Sie gewährten auf Postern, Präsentationen und Animationen einen Einblick in die bereits durchgeführte Projektierungsarbeit und zeigt den weiteren Projektverlauf auf. 

Die Ausstellung gab der Klärung der Umweltaspekte zum Grundwasser, zur Avifauna und zu den Fledermäusen viel Raum. Ebenso wurde ein Augenmerkt auf die Windmessungen und die Wirtschaftlichkeitsrechnung gerichtet, die als wichtige Elemente zur Umsetzung dieses Projektes angesehen werden. Wo dies erforderlich war, wurden Massnahmen zur Umsetzung des Projektes beschrieben.

Die Ausstellung zeigte auch, dass das Projekt Chancen für die Region bietet. So bringt sich die Windpark Lindenberg AG in lokale Begleitprojekte mit ein. Als wichtigste Massnahme hierzu wurde die Resultate einer Vorabklärungen zur Verlegung einer Trinkwasserzuleitung gezeigt, die parallel zu den Kabelanlagen verlegt werden könnte. Daneben wurden auch die Ergebnisse des Aktionsplans Lindenberg vorgestellt, der die Lenkung der Verkehrs- und Besucherströme im Naherholungsgebiet Horben bezweckt. Ein direkter Nutzen für die Bevölkerung ergibt sich auch aus der Kompensationsmassnahme zum Vogel- und Landschaftsschutz. Hier ist die Erdverlegung von Freileitungen in der Umgebung des Windparks auf einer Länge von insgesamt 3.3 km vorgesehen.

 

"Einblick in die Werkstatt" im Herbst 2018

An den Abenden des 18. und 24. Septembers in Beinwil (Freiamt) sowie am 20. und 26. September 2018 in Hitzkirch (Sulz) fanden Ausstellen der Windpark Lindenberg AG statt. Die Anlässe gewährten auf Postern, Präsentationen und interaktiven Animationen einen Einblick in die bereits durchgeführten und in die geplanten Arbeiten für den geplanten Windpark auf dem Lindenberg. Themenschwerpunkte waren: Interessengruppenprozess, Standortwahl, Visualisierung der Anlagen, Geologie und Grundwasser, Vögel und Fledermäuse sowie die Windmessungen und die Wirtschaftlichkeitsrechnung. Die gezeigten Informationen können hier heruntergeladen werden.

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