Finanzielles

Steuern

Die Gesellschaft Windpark Lindenberg AG hat ihren Sitz in der Standortgemeinde Beinwil (Freiamt). Beim Betrieb von 4 WEA des Typs GE 5.3-158 werden Steuereinnahmen generiert. Abbildung 1 gibt Auskunft über die Höhe der zu erwartenden Steuereinnahmen (Kantonssteuern und Bundessteuern) bei einem Betrieb von 20 Jahren. Die Steuereinnahmen werden in den ersten 16 Jahren etwas geringer sein als in den folgenden Jahren, da dann die Abschreibung abgeschlossen ist. Da die Kantonssteuern rund zur Hälfte der Standortgemeinde Beinwil zukommen, ist in den ersten 16 Jahren jährlich mit rund CHF 130'000 und ab dem 17. Jahr jährlich mit CHF 270'000 zu rechnen. 

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Abb. 1: Entwicklung der voraussichtlichen Steuern. Rund die Hälfte der Kantonssteuern kommen der Standortgemeinde zu Gute. Dementsprechend wird der Windpark in den ersten 16 Jahren jährlich rund CHF 130'000 und ab dem 17. Jahr jährlich rund CHF 270'000 Steuern in der Standortgemeinde abwerfen (Grafik: Windpark Lindenberg AG).

Bürgerbeteiligung

Die Windpark Lindenberg AG sieht aufgrund der in den Begleitgruppensitzungen 15 und 16 geführten Gesprächen vor, eine Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. Die Beteiligung soll vorwiegend den Anwohnern der Anrainergemeinden angeboten werden. Sofern möglich, soll auch die weitere Umgebung mit berücksichtigt werden. Die genaue Ausgestaltung dieser Beteiligung ist noch nicht final festgelegt und weiterhin in Diskussion.

Einspeisevergütung

Die Windpark Lindenberg AG hat von der Pronovo eine feste Einspeisevergütung über 20 Jahre zugesichert bekommen (vgl. Schreiben in Abb. 2). Die Pronovo ist eine Gesellschaft des Bundes und damit offizielle Stelle in Sachen Einspeisevergütung.

Die Einspeisevergütung finanziert sich aus dem sogenannten Netzzuschlag von 2.3 Rp./kWh, den alle Strombezüger und Strombezügerinnen in der Schweiz auf den bezogenen Strom bezahlen.

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Abb. 2: Bestätigungsschreiben KEV-Zusage der Pronovo.