Windmessung

Winddaten 2014 auf  91 m

Winddaten 2015 auf  91 m

Zur Absicherung der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit und zur Bestimmung des Anlagentyps werden im Rahmen der Planung von Windparkprojekten Windmessungen durchgeführt.

 

Bereits 2008 erfolgten erste Windmessungen auf dem Lindenberg mit einem 40 m hohen Messmast auf der Müsswanger Allmend durch die private Gesellschaft Windenergie Lindenberg.

 

Im Februar 2010 führte die CKW eine SODAR Messung auf dem Lindenberg durch, und erkundete so das Höhenprofil des Windes.

 

Seit März 2014 werden die Winddaten mit einem 90 m hohen Messmast kontinuierlich gemessen. Der Messmast entspricht den gängigen Industriestandards und ermöglicht so einen sehr zuverlässigen Nachweis der Windverhältnisse.

 

Der heutige Messmast verfügt über zwei moderne Ultraschallanemometer, die sowohl die Windrichtung als auch die Windgeschwindigkeit berührungsfrei messen können. Drei weitere mechanische Anemometer, sowie zwei Windfahnen und Thermo-Hygrometermessungen am Boden liefern zuverlässig Werte über Windgeschwindigkeit, -richtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

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Unter Befolgung der geltenden Standards können Messdaten, die auf Messmasten erhoben werden auch auf höhere Höhen berechnet werden.

 

Aufgrund der Auswertung der Winddaten ergibt sich die hier abgebildete Windrose für eine Höhe von 130 m. Das Windgutachten zeigt, dass die langjährige Windgeschwindigkeit auf dieser Höhe bei 5.4 m/s liegt.

 

Die erhobenen Winddaten werden im weiteren Verlaufe des Projektes dazu benutzt, um ein Windgutachten zu erstellen. Dazu werden die Daten einem anerkannten Windgutachter zur Verfügung gestellt, welcher aus den Winddaten die Erträge errechnet, die der geplante Windpark in einem Zeitraum von 20 Jahren erwirtschaften würde. Das Verfahren dazu ist standardisiert und wird durch Beiräte überprüft.

 

Die Resultate der Windmessung kommen auch dem Windatlas des Bundes zugute, die derzeit im Aargau von noch auf veralteten Daten basiert. Der mit der Windkarte vom Bund beauftragten Firma Meteotest wird die Daten des Windmessmastes überprüfen und in die Windkarte mit aufnehmen.

 

Das Gebiet des Lindenbergs ist kein Windpotenzialgebiet im Sinne des Konzeptes Windenergie des Bundes. Im Falle des Lindenbergs hat dies nichts mit dem Windpotenzial zu tun. Das Konzept Windenergie definiert die Hauptpotenzialgebiete, die im Rahmen der kantonalen Richtplanung durch den Kanton zumindest abzuklären sind.

 

Der Bund vermerkt zu den Windpotenzialgebieten auf der Website ausdrücklich, dass die grobe, mit Unsicherheit behaftete Karte keine Aussagen zur konkreten Realisierbarkeit von Windenergieanlagen erlaubt. Liegt ein Gebiet nicht in einem Windpotenzialgebiet des Bundes heisst dies somit nicht, dass das Gebiet keine Umsetzung eines Windkraftwerks erlaubt, der Kanton ist lediglich nicht verpflichtet das Gebiet im Rahmen der Erstellung des Richtplanes zu prüfen. Im Falle des Lindenbergs hat der Kanton das Gebiet aber geprüft und kommt in seinem Richtplan zum Schluss, dass die Umsetzung unter Beachtung der Bundesinteressen grundsätzlich möglich ist. Bei einem konkreten Projekt sind auf dem Lindenberg sind die Bundesinteressen zu prüfen. Da die Windenergie per 01.01.2018 den Status eines nationalen Interesses erlangt hat, wird es zu einer Interessenabwägung kommen.

Winddaten 2017 auf  91 m

Winddaten 2018 auf  91 m

Winddaten 2016 auf  91 m

Winddaten 2019 auf  91 m

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